Die neue Johannisvorstadt

Chemnitz wächst und wird zunehmend interessant für Investoren und Zuzügler. Dieser positive Trend wird auch an dem neuen innerstädtischen Bauvorhaben NEUE JOHANNISVORSTADT ersichtlich. Ein Mixtum aus unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten wird für eine nachhaltige Belebung der Innenstadt sorgen. Das geplante Gesundheitszentrum zur ambulanten Versorgung, Büro- und Gewerbeflächen, ein Hotel, Tiefgaragen und ein moderner innerstädtischer Wohnkomplex werden künftig den günstigen Entwicklungen der Chemnitzer Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung Rechnung tragen. Mit einer hochwertigen Architektur wird das Vorhaben NEUE JOHANNISVORSTADT im Chemnitzer Zentrum für zeitgemäßen Akzente und nutzungsgemischte Impulse sorgen.

An dieser Stelle wollen wir Sie fortlaufend über die aktuelle Projektentwicklung informieren.

Baustellenfenster – News und Aktuelles

Noch vor Baubeginn müssen einige bauvorbereitenden Maßnahmen erfüllt werden.

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Bevor der Bau der NEUEN JOHANNISVORSTADT starten kann, wird der historische Boden im Detail geprüft.

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Im Jahr 2015 eröffnete die Stadtverwaltung Chemnitz den Wettbewerb zur städtebaulichen Weiterentwicklung der Innenstadt.

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Wo alles begann und Neues beginnt

Der einstige Gründungsort im Zentrum der Stadt Chemnitz war bis Anfang der 1970er Jahre geprägt durch eine Mischung aus Gebäuden des 17. – 19. Jahrhunderts und kleinen gekurvten Gassen rund um die Johanniskirche. Nach dem Verfall und Abriss der letzten Gebäude fehlte es an einem nachhaltigen Nutzungskonzept der Johannisvorstadt. Dieses Defizit einer geschlossenen Bebauung in der Chemnitzer Innenstadt war über Jahrzehnte ein Diskussionsthema. Doch mit dem Wettbewerb zur städtebaulichen Weiterentwicklung der Innenstadt entstand 2015 ein Konzept mit vier Wohn- und Geschäftskarrees in direkter Zentrumslage von Chemnitz. Wir, die HANSA Real Estate, haben von der Stadt Chemnitz den Zuschlag für dieses Projekt erhalten und treiben nun die Entwicklung des Projektes NEUE JOHANNISVORSTADT voran.

Die Neue Johannisvorstadt – ein Bauprojekt im Herzen von Chemnitz.

Das Vorhaben

Dienstleistungen aller Art, gepaart mit Einzelhandel und Restaurants vor Ort, erhöhen die Lebensqualität enorm. Motivation, Prestige und ein gutes Image sind zusätzlicher Dank für eine gute Standortwahl. Selbst kurze Wege sind in Chemnitz kein Wunschdenken, sondern seit jeher gegeben. Aus diesem Grund und durch immer mehr Niederlassungen aus den verschiedensten Branchen, ermöglicht die NEUE JOHANNISVORSTADT den Aufbau eines umspannenden Netzwerkes. Wir bieten das beste Schaufenster.

Visionen werden Realität

Im Vergleich zu anderen Großstädten ist die Flächenentwicklung im Kern der Chemnitzer Innenstadt noch nicht abgeschlossen und bietet Raum zur Entwicklung. Daher war es uns ein Anliegen, das bereits 2015 entstandene Konzept mit vier Wohn- und Geschäftskarrees am Johannisplatz schnellstmöglich umzusetzen. Im Komplex finden sich nach Fertigstellung neben einem Gesundheitskompetenzzentrum und einer Wohnanlage zusätzliche Handels- und Gewerbeflächen in der Ladenstraße sowie eine Residenz für Pflegeeinrichtungen und ein Hotelgebäude mit Büro- und Geschäftsräumen.

Historie der Neuen Johannisvorstadt

Über viele Jahrzehnte waren nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges Teile der Chemnitzer Innenstadt unbebaut geblieben. Die städtebaulichen Planungen für den Neubau einer Karl-Marx-Städter-Innenstadt aus den 1960er und 70er Jahren orientierten sich an dem damals vorherrschenden Zeitgeist einer offen bebauten Stadt und an den wirtschaftlichen Möglichkeiten der damaligen Zeit. An der Johanniskirche, einer der ältesten Kirchenbauten der Stadt Chemnitz, befand sich bis Ende der 1960er Jahre ein kleinteiliges historisches Viertel, das vom Zweiten Weltkrieg unberührt geblieben war. Damit war dieses Viertel innerhalb der ehemaligen und vollständig zerstörten Innenstadt von Chemnitz etwas Besonderes. Es war ein typisches Stück altes Chemnitz: Eine Mischung aus Gebäuden des 17. - 19. Jahrhunderts - groß neben klein gebaut an gekurvten Gassen und Straßen, die sich um die Johanniskirche schmiegten. Dort fanden sich noch altbekannte Chemnitzer Geschäfte wie „Bliedung“, der Schubert-Fleischer und das stadtbekannte Nachtlokal „Libelle“. Ende der 1960er Jahre wurde das gesamte Viertel abgerissen. Der Grund für den Abriss war ein ideologischer: Die alten Häuschen aus der Epoche, als Chemnitz der Inbegriff einer kapitalistischen Industriestadt war, passten nicht mehr in die neue sozialistische Zeit. Zuletzt stand Anfang der 1970er Jahre dort noch ein einziges Haus, die älteste Mädchenschule der Stadt sowie der 1953 gebaute „Pavillon der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“. Man riss beides ab. Ebenso baute man die alte im Zustand des frühen 20. Jahrhunderts erhaltene Johanniskirche bis zur Unkenntlichkeit um, sodass man ihr heute das hohe Alter von über 500 Jahren kaum ansieht. Die Vorstadt vor dem Johannistor war einst ein Gründungsort der Stadt Chemnitz als der heutige Zentrumskern noch sumpfiges Gebiet war. Das Fehlen einer geschlossenen Bebauung in der Chemnitzer Innenstadt war über Jahrzehnte ein Defizit für Karl-Marx-Stadt und nach der Wiedervereinigung für Chemnitz. Durch Kritik an diesem Zustand und bürgerliches Engagement initiiert, eröffnete die Stadtverwaltung im Jahr 2015 den Wettbewerb zur städtebaulichen Weiterentwicklung der Chemnitzer Innenstadt. Damit wird Chemnitz fünf Jahrzehnte nach dem Abriss des alten Viertels an der Johanniskirche einen neuen, kleinen Teil der Innenstadt auf historischen Grund erhalten.